Knapper aber verdienter Derbysieg in Aumenau

Das Derby war über 90 Minuten hart umkämpft. Die SG Villmar/Arfurt/Aumenau konnte sich zwar immer wieder leichte Feldvorteile und eine leichte Feldüberlegenheit erarbeiten, die Gäste aus Gräveneck/Seelbach verteidigten aber mit aller Energie und konterten ab und an. Wirklich viele Torchancen gab es im ersten Durchgang gesamtheitlich nicht, so ging es dann auch bei sehr nassem und sehr kaltem Novemberwetter zum Pausentee.

Der zweite Durchgang gestaltete sich ähnlich, die Heimelf machte das Spiel und drängte auf die Führung, die Gäste konterten einige Male, so dass Heimkeeper Danny Daoulas 2-3mal mit Bravour rettete. Je länger das Spiel lief, desto spannender wurde es. Dann endlich die Führung, David Brahm war es, der recht unbedrängt aus dem Fünfer heraus nach einem Eckball das Leder in der 85.Minute endlich zum 1:0 ins Tor köpfte. In der letzten Minute des Spiels gab es dann nochmals Dramatik pur. Danny Daoulas hielt zunächst einen aus 20 Metern scharf geschossenen Freistoß von Till Nierfeld, den Abpraller setzte Alex Schön dann knallhart an den Außenpfosten. Der Schiedsrichter pfiff direkt nach dieser doppelten Großchance der Gäste das Derby ab.

Fazit: Ein hart umkämpfter Derbysieg, der über die 90 Minuten hin letztendlich auch verdient war und der der SG Villmar/Arfurt/Aumenau nach einer Phase mit vielen verletzten Spielern und zum Teil unglücklichen und knappen Niederlagen heute endlich wieder drei Punkte bescherte.

SG Villmar/Arfurt/Aumenau: Daoulas, Schreiber, Falk, Peise, Jaick, Blecker, Gröger, Ritter, Brahm,  Abarkan, Herr (Janz, Behr, Dietrich, Köke).

FSG Gräveneck/Seelbach: Kissel, Österling, Zwitkovicz, Schön, Krasniqi, Konrad, A.Schön, Nierfeld, Sennlaub, Zanger, Pfeiffer (Blank, Heimerl, Michel, Frühwirth, Janssen).

Tore: 1:0 David Brahm (85.).

Schiedsrichter: Albrecht Kündiger (Hornau).

Zuschauer: 70.