Der Letzte SG Villmar/Aumenau II macht dem Zweiten SC Dombach das Leben schwer

Beim Abpfiff hatte der Tabellenzweite SC Dombach drei Zähler mehr auf dem Konto, doch leicht gemacht wurde der Mannschaft vom Trainerduo Tim Zengeler/Michael Maier der Sieg beileibe nicht. Die beiden Treffer für die Heimelf fielen jeweils zur rechten Zeit, denn der Letzte SG Villmar/Aumenau II präsentierte sich in einer guten Verfassung, agierte über weite Strecken auf Augenhöhe. Doch beginnen wir von vorne.

In der zwar intensiv geführten Partie passierte aber lange Zeit wenig Aufregendes, denn das Geschehen fand meist zwischen den Strafräumen statt. Beide Abwehrreihen standen gut und ließen die Angreifer nur selten zum präzisen Abschluss kommen. Die Hausherren hatten zwar in der Anfangsphase ein leichtes Übergewicht, doch erst ein Freistoß von Stefan Ostertag – der knapp das Ziel verfehlte – durfte der Chronist als klare Gelegenheit notieren (22.). Der Fehlschuss animierte in der Folge aber eher den Gast. In diese Phase hinein fiel jedoch der Führungstreffer für den als Favoriten ins Match gegangenen Zweiten. Eine gut getimte Flanke von Kapitän Stefan Ostertag landete auf dem Kopf von Fabian Simon, der im Fallen die Kugel im langen Eck versenkte. SG-Keeper Dominik Gröger konnte dem runden Etwas nur tatenlos hinterherschauen (38.).

Nach der Pause brachten die Kombinierten ihrerseits mehr Druck hinter ihre Aktionen. So ballerte der aufgerückte Simon Werner das Spielgerät mit Effet  über den von Eric Dörfl gehüteten Kasten, nachdem Alban Pepay eine Flanke von rechts in der 16er geschlagen hatte (51.). Dem SC-Spielführer Stefan Ostertag schwante ob dieser Attacke offenbar Ungemach. „Wacht auf“, so seine mahnenden, eindringlichen Worte, denn die Angereisten schienen nun  Lunte zu riechen. Dombach agierte zuweilen  zu hektisch, fabrizierte im Übereifer Fehlpässe und der letzte Ball fand mitunter nicht den Weg zum Adressaten. Da fiel das 2:0 im richtigen Moment. Daniel Holzhäuser bediente den stark spielenden Christopher Kloft mustergültig auf der Außenbahn, der von der Grundlinie aus das runde Etwas dem mitgelaufenen Jens Munsch auf den Schlappen servierte.  Der Torjäger hatte aus kurzer Distanz keine Mühe, die Kugel über die Linie zu schieben (68.). Die beste Chance, wenig später den Anschlusstreffer zu erzielen, ergab sich im Anschluss an einen Freistoß. Doch da stand SC-Torsteher Eric Dörfl  zu guter Letzt  Glücksgöttin Fortuna Pate (70.). Andererseits beflügelte diese vergebene SG-Möglichkeit im Finish doch noch den Tabellenzweiten. Daniel Holzhäuser (75.), Fabian Simon (78.) und zweimal Julian Thuy (88., 90.+1) scheiterten  aber mit ihren Schüssen am aufmerksamen Tormann Dominik Gröger.

Beim Schlusspfiff standen beim Sieger der umsichtig agierende Abwehrchef Patrick Dörfl (angeschlagen) und Fabian Simon – er wurde schmerzhaft aus nächster Nähe im Gesicht getroffen – nicht mehr auf dem gepflegten Rasen. Beide Parteien machten übrigens gleich mehrfach vom Auswechselrecht Gebrauch. In der anständig geführten Begegnung hatte der einwandfrei leitende Referee Dieter Benack übrigens ein leichtes Amt.

SC Dombach: E. Dörfl, T. Zengeler, P. Dörfl, Paunescu, B. Günster,  Ostertag, Chr. Kloft, Lindt, Munsch, Fa. Simon, Holzhäuser (Thuy, Ost, L. Dörfl).

SG Villmar/Aumenau II: Gröger, Falk, S. Werner, Gehrig, Dietrich, Brahm, Jung-König, Pepay, D. Sprenger, B. Pötz, Fiehn (Ph. Alban, Lorber, Morgenthal).

Tore: 1:0 Fabian Simon (38., Kopfball nach Flanke von Stefan Ostertag), 2:0 Jens Munsch (68., nach Vorarbeit von Christopher Kloft/Daniel Holzhäuser).

Schiedsrichter: Dieter Benack (Selters-Münster).

Zuschauer: 45.